Franz Pichler, SPUSU

Shownotes

Wie souverän ist Europa wirklich, wenn wir unsere digitale Infrastruktur nicht selbst kontrollieren? Digitale Souveränität ist längst mehr als ein politisches Schlagwort. Sie wird zu einer strategischen Frage für Unternehmen, Staaten und die europäische Wirtschaft. Denn Abhängigkeiten bei Technologien, Daten, Cloud-Diensten, Chips oder künstlicher Intelligenz beeinflussen, wie selbstbestimmt Europa seine digitale Zukunft gestalten kann.

In der aktuellen Folge von Highspeed sprechen Franz Pichler von [Spusu](https://www.spusu.at/)](https://www.linkedin.com/in/franz-pichler-8b972943/)) und Thomas Klein von Pan Dacom darüber, was digitale Souveränität in der Praxis bedeutet und wie Europa seine technologische Unabhängigkeit stärken kann. Dabei treffen zwei Perspektiven aufeinander: Franz Pichler ist überzeugt, dass Europa über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten verfügt, wieder mehr Technologien selbst zu entwickeln und zu produzieren. Dafür brauche es vor allem Mut, Investitionen und den Willen, neue Lösungen umzusetzen. Thomas Klein hält vollständige Unabhängigkeit dagegen für unrealistisch.

Für ihn geht es um ein kontrolliertes Management digitaler Abhängigkeiten: zu wissen, von wem man abhängig ist, warum diese Abhängigkeit besteht und wo eigene Alternativen sinnvoll sind. Denn digitale Souveränität bedeutet nicht, alles selbst zu machen. Sie bedeutet, Abhängigkeiten zu verstehen und zu kontrollieren, Datenhoheit zu sichern und technologische Wahlmöglichkeiten zu erhalten. Besonders relevant ist das bei KI, Cloud-Technologien, Chips, Netzwerktechnologien und Cybersecurity. Am Ende steht eine zentrale Frage: Wie viel digitale Unabhängigkeit brauchen wir – und wie viel Abhängigkeit können wir uns leisten?

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zum Netzwerk-Podcast namens High Speed von PandaCom.

00:00:07: Neue Technologien zur Datenkommunikation bestimmen unsere Abläufe und Denkweisen.

00:00:12: Seit Jahren reden wir von künstlicher Intelligenz, Generative AI oder JetGPT – all das stellt massive Anforderungen

00:00:20: an das Herzstück!

00:00:22: Die Netzwerke zur Datenkommunikation.

00:00:24: Jede Firma, jeder Landkreis und jedes Rechenzentrum ist auf sie angewiesen.

00:00:29: Wir möchten mit dem Podcast Highspeed alle Fragmente aus Netzwerkerperspektive beleuchten die ein modernes Leben in Hochgeschwindigkeit erst möglich machen.

00:00:38: Kommen Sie mit auf die spannende Reise quer durch die Telekommunikation!

00:00:42: Was ist alles mitzudenken beim Design eines Netzwerkes?

00:00:46: Das beleuchte wir mit unseren Gästen in vielerlei Hinsicht nicht nur aus technologischer Sicht.

00:00:52: Wir sprechen alle angrenzenden Aspekte der High-Speed-Datenkommunikation an.

00:00:56: Gesellschaftliche, politische, ethische und philosophische – wir wünschen viel Spaß beim Zuhören!

00:01:20: Wie digital abhängig wollen wir eigentlich sein?

00:01:23: Von Technologie, von Herstellern und von internationalen Plattformen.

00:01:28: Dazu haben wir zwei spannende Gesprächspartner mit dabei.

00:01:31: Der eine steht für die Devise einfach anfangen... Er hat vor elf Jahren Spuso gegründet!

00:01:36: Sein Name Franz Pichler.

00:01:38: Er weiß das er viel kann.

00:01:40: Er hat schon E-Bikes gebaut und eigenen Wein produziert.

00:01:44: Warum also kein Mobilfunkunternehmen wie Spuso gründen, das verschiedene Handytarife und Internet-Tarife anbietet?

00:01:51: In Österreich, also im Jahr zwei Tausend Fünfzehn gegründet ist es seit fünfzehnten Juni sechsundzwanzig nun auch in Deutschland aktiv.

00:01:59: Unser zweiter Gast ist Thomas Klein.

00:02:01: Er ist Chief Operations Officer der Panda-Kom Und auch er bringt eine spannende Perspektive mit.

00:02:07: Denn für ihn bedeutet digitale Souveränität nicht, dass wir von niemandem mehr abhängig sein dürfen.

00:02:13: Es geht vielmehr darum, Abhängigkeiten kontrollieren zu können Warum man abhängisch ist und vor allem wo Abhängigkeit sinnvoll sind.

00:02:21: Darüber sprechen wir jetzt.

00:02:23: Herzlich Willkommen Thomas & Franz.

00:02:25: Hallo an alle.

00:02:26: Mein Name ist Franz Bichler.

00:02:28: Wir haben vor elf Jahren Spusel gegründet.

00:02:31: Der Name Spuso ist in einem Workshop entstanden, der sich über Monate hingezogen hat und wir haben jede Woche eine Stunde Workshop gemacht.

00:02:40: Ich selbst habe eine Technik-Ausbildung an der HTL in Österreich und ein technisches Universitätsstudium.

00:02:48: Und ich habe zu meiner Zeit damals gelernt man sollte Sachen immer so benennen für das was sie da sind.

00:02:54: Und nach vielen solchen Workshops bin ich dann aufgestanden und habe gesagt, eigentlich müssen wir das Ding so nennen für das was es da ist.

00:03:02: SMS tut keiner mehr also nennen wir es Sprich-und-Surf.

00:03:06: Dann haben die Kollegen alle gesagt aber sehr viel zu lange Sprich und Sörf.

00:03:09: Wir suchen einen kurzen Namen.

00:03:11: und dann habe ich gesagt na was sind denn eigentlich die Abkürzungen von Sprich & Sörfe?

00:03:14: Und dann hat er noch ein Schrinnspuso!

00:03:18: Und

00:03:19: in dieser Schnelligkeit, wie ich es jetzt erzählt habe ist dann nach vielen Monaten plötzlich der Name Spuse entstanden.

00:03:27: Wir haben bei jeder Namensidee gesucht ob man irgendwas Merkwürdiges im Internet drüber finden und haben festgestellt über Spuso findet man nix.

00:03:36: und egal wie falsch das man ins Internet eingibt, man kommt immer zu Spuso.

00:03:43: Ich habe dann immer die neuen Namensideen in der Bekanntschaft erzählt.

00:03:48: Und da hab ich mir erzählt, jetzt haben wir grad Bespu so.

00:03:50: Hört ihr willkommen schon?

00:03:51: Wir wissen es noch nicht ob man das verwendet.

00:03:53: Tage und Wochen später haben wir alle dann gefragt den Bekannten was ist mit dem Spu so heißt oder?

00:04:00: Das war der eindeutige Hinweis dass sich jeder das sofort merkt.

00:04:03: Und so ist Spuse entstanden.

00:04:05: Vor elf Jahren sind wir in Österreich gestartet war unser erstes PDUC-Geschäft, also vorher hatten wir nur Geschäftskunden.

00:04:14: Das heißt man muss das alles selbst nicht lernen und es hat uns sehr gut getan.

00:04:18: Und wie immer so ein oberstes Ziel gehabt dieser Slogan einfach menschlich fair.

00:04:23: später ist er noch legendär dazugekommen.

00:04:26: und das einfach bedeutet es so einfach wie möglich dem Kunden zu machen.

00:04:30: wenn der Kunde es einfach hat dann wollen wir aus selbst auch uns einfach machen.

00:04:34: das menschliche bedeutet immer auf gleich Augenhöhe zu sprechen haben mit dem Kunden, unter den Mitarbeitern auch mit mir als Eigentömer und Geschäftsführer.

00:04:44: Und das Fair bedeutet dem Kunden niemals zu viel verrechnen.

00:04:49: Das waren so die obersten Gedanken, die wir von Anfang an – und elf Jahre danach noch immer sowas das Ziel verfolgen!

00:04:56: Mittlerweile können wir auch sagen Spurs ist legendär.

00:04:59: in Deutschland hat man den Pastisch Weinsteiger in Österreich, den Hans Kranke.

00:05:06: Wir haben wirklich legendäre Testimonehälz und das passt auch ganz gut.

00:05:12: Wir denken ja sehr langfristig, als reines Familienunternehmen hat man nicht Quartalsziele sondern Generationenziele.

00:05:19: Das heißt also wir überlegen uns was wird in zehn Jahren, in zwanzig Jahren oder dreizig Jahren sein?

00:05:24: Und net was würden vielleicht in den nächsten Monaten oder vielleicht in die nächsten zwei Jahren passieren?

00:05:29: Also drum ist für uns so entscheidend wichtig dass sich der Kunde

00:05:34: wohlfühlt.

00:05:35: Das leben wir bis ins letzte

00:05:39: Detail.".

00:05:40: Thomas, die Kunden fühlen sich bei der PandaCom ja auch wohl und vielleicht kannst du uns auch mal so ein bisschen erzählen wie alles bei der Pandacom anfängt?

00:05:48: Was hat die Gründer denn so ein bißchen bewegt, die Firma vor diesen vielen Jahren zu

00:05:53: gründen?".

00:05:53: Ja, vielleicht drei Sätze noch zu mir.

00:05:55: Ich darf heute als CEO im Vorstand ob sich das Geschäft bei uns hier verantworten, operatives Geschäft nennt es sich in der Gesamtverantwortung was bei uns sehr vertrieblich geprägt ist alle Vertriebsthemen, Geschäftsentwicklungsthemen, Pre-Sales also all das was dazugehört um die Frage zu stellen letztendlich auch zu beantworten Was kann ich wem wie vermagten?

00:06:14: und die Vermarktung selbst?

00:06:15: Das ist mein my focus bin jetzt ja achtundzwanzig Jahre mit dabei und habe ursprünglich mal angefangen als im Lösungsmanagement heute mit Murphy selbst dazu sagen, um Lösungen zu finden und im Grunde letztendlich zufriedenzustellen.

00:06:30: Mit seinen Anforderungen die er an die Panda kommen oder an die Technologiewelt letztendlichen hat.

00:06:34: wenn man ein Stück zurück schaut auf die Frage was hat die Gründe bewegt nochmal einzugehen?

00:06:39: Wir werden jetzt dieses Jahr einen fünfevierzig Jahre alt also in den Achtzig gegründet.

00:06:44: Wenn man sich diese Zeit versetzt das war dann eher im IT-Umfeld Pionierzeit da war es noch überhaupt nicht so weit verbreitet, dass es ein System in Integratoren gibt.

00:06:54: IT-Häuser die sich mit der Umsetzung von IT beschäftigt, das waren entweder die Providers die den IT Markt definiert haben einfach durch Verbindungen zwischen den Locationen und Technologie die drauf gesetzt worden sind oder so die ersten internen IT Themen die hoch kamen.

00:07:08: und was die Gründe damals hier bewegt hatten, das war nicht nur Panda kommt.

00:07:12: zu dieser Zeit sind einige dieser Systemhäuser entstanden die Technologie Anbieter, sei es die internationalen Provider oder die Technologie Partner damals meistens aus US-amerikanischem Umfeld kommt geboten haben, weil nicht immer so passend für den deutschen Markt.

00:07:32: D.h.,

00:07:32: Schnittstellen, d.h.

00:07:34: Technologieanforderungen, also einfach auch lokale Kenntnisse und das war hauptsächlich der Treiber.

00:07:40: die man aus dem Technologiemarkt sich erwerben kann, für den deutschen Markt letztendlich so in Verkehr zu bringen oder so auch die Netzwerke und die Lösungen zu designen.

00:07:50: Das ist dann noch für den Deutschen Anwender, für die Deutsche Unternehmende, dass es dann noch passt.

00:07:54: Also das wäre der Kerntreiber, die keine Idee hinten dran, was mir international zur Verfügung gestellt bekommen haben von den Technologiepartnern dann auch zum Einsatz zu bringen, das war der Treiber.

00:08:07: Ich

00:08:07: habe mal eine Frage zum Warmwerden mitgebracht.

00:08:09: Berenja heute über die digitale Souveränität, ist das eigentlich das nächste Passwort was uns durch die Gänge treibt?

00:08:16: Das ist kein Passwort sondern dem setzen wir ganz hoch und still wird da voran.

00:08:22: Digitales Souveräntet, Überlebensfähigkeit ohne fremde Hilfe von weit weg Das hat einen ganz hohen Stellenwert.

00:08:32: Wir bezeichnen unser selbst als sehr starkes Insourcing-Unternehmen,

00:08:37: d.h.,

00:08:37: wir versuchen immer mehr und mehr selbst da zu machen.

00:08:41: Und das ganze Gegensatz dazu will man vor dreißig Jahren, hat mir sehr oft Sourcing gesetzt, fahren wieder die komplette andere Strategie.

00:08:49: Wir haben ein komplett eigenes Finanzteam, ein komplett eigenen Personalteam.

00:08:54: auch die ganze Personalverrechnung machen wir selbst, das ganze Marketing machen wir Technik, alles ist bei uns selbst entwickelt was wir einsetzen.

00:09:03: Also wie entwickeln?

00:09:03: Wir bauen auf, übertreiben das ganze Service Team.

00:09:07: also da war der Kunde anruft und wir haben ja durchschnittlich zehn Sekunden Telefon ab.

00:09:11: Das sind alle unsere angestellten Mitarbeiter!

00:09:15: Und der Vorteil, den man jetzt davon ernten, ist, wenn der Kune uns kontaktiert, der spricht mit jemandem, der etwas Bespu so arbeitet und schlägt ein Spuzelherz drin, das spürt der Kunder Und das ist auch ein großer Erfolgsfakt, diese digitale Souveränität.

00:09:33: Wir kommunizieren das zwar nicht, weil ich glaube da sind einfach viele Leute und viele Konsumenten mit dem Wort digitale Souveranität gar nicht beschäftigen.

00:09:42: Daher verwenden wir das jetzt an einer Kommunikation aber wir leben das zu hundert Prozent.

00:09:47: Ich hänge so die Zwischen.

00:09:48: Also ich könnte jetzt Jain sagen... Aus meinem Blick fällt es sehr politisch.

00:09:54: geprägt wurde durch die politischen Entwicklungen, die hier und dort stattgefunden oder eigentlich immer noch stattfinden.

00:10:02: Aber ich glaube man muss es runterbrechen.

00:10:03: Ich glaube der Begriff an sich wird irgendwann verschwinden.

00:10:06: aber das was bleibt ist warum wir eigentlich darüber diskutieren.

00:10:10: also Rechtssicherheit in Deutschland zu haben oder in Europa letztendlich zu haben eine gewisse Unabhängigkeit zu haben

00:10:19: dann

00:10:20: irgendwie aufzuräumen mit diesen wackeligen Rechtsgrundlagen, also die Zusammenarbeit zwischen EU und US-amerikanischen Unternehmen.

00:10:29: Ich glaube da gibt es heute Grauzonen in denen sich der ein oder andere Unternehmer bewegt wie er heute dort agiert.

00:10:35: ich glaube da braucht man Klarheit drin und das hat auch was mit der digitalen Souveränität zu tun.

00:10:40: Ich treibe es aber ein Stück weiter, wenn man die Wirtschaftswelt hineinschaut.

00:10:43: Gerade in unser Umfeld.

00:10:44: Also Monopolstellung vielleicht auch aufzubrechen.

00:10:47: KI ist für mich jetzt auch so ein Thema wo sehr stark Monopol geprägt ist derzeit.

00:10:51: Wo wir vergessen irgendwie auch souveräner zu agieren als Deutschland oder Europa Und klar eine gewisse Abhängigkeit loszulassen von einer gewissen Abhängigkeits, so wie es die Spuse jetzt, wie es der Franzoph dargestellt hat mehr wieder rein zu holen.

00:11:06: Mehr wieder in das eigene Unternehmen und das eigene Land wieder reinzuholen um auch eine andere Wertschöpfungskette zu haben, die man besser kontrollieren kann.

00:11:14: also ich glaube der Begriff selbst war ein Treiber für viele parallele Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln.

00:11:20: Ich habe jetzt nur mal paar aufgezählt, aber ich glaube der Begriff selbst wird auch über die Zeit letztendlich verschwinden, weil er auch für meine Begriffe schwer klar und eindeutig definierbar ist, weil es halt sehr breit gefächert ist.

00:11:32: Aber es ist politisch getrieben worden mit verschiedenen Auswirkungen.

00:11:39: Franz, würdest du vielleicht auch sagen wenn wir über die Definition von digitaler Souveränität denken?

00:11:45: Das ist vielleicht auch wie Thomas das eben gerade auch so ein bisschen parallelisiert hat.

00:11:50: So eine Form von Gleichschaltung ist.

00:11:52: also wir sourcen wir gehen wieder zurück Und meinen damit eigentlich die digitale Souveränität.

00:11:58: Atmen also quasi alles ein, was wir vorher ausgeatmet haben um global zu werden?

00:12:02: Jetzt holen wir uns wieder alle zurück.

00:12:04: Ist das auch eine Form von Definition und von digitaler Souveranität?

00:12:08: Naja im Prinzip betrifft es nicht nur das Wort Digital sondern vielmehr Medizin, Medikamente viele Sachen die derzeit in Europa nicht gemacht werden.

00:12:19: Die müssen wieder zurückkommen nach Europa.

00:12:23: Der Lohnunterschied wird ja auch immer geringer.

00:12:26: Man hat den großen Lohnvorteil, wenn man weit weg von Europa produziert und damit ist glaube ich ganz ein wichtiger Faktor dass wir dieses Know-how und die Tätigkeit zu produzieren von Sachen die es derzeit in Europa nicht produziert werden, dass wir das wieder zurück gelangen und da gehört die digitales Humanität als Baustellen dazu.

00:12:47: Auch das ist ganz entscheidend in Deutschland, in Österreich wieder die komplette Eigenständigkeit erhalten und Globalisierung ist für mich jetzt was anderes.

00:13:02: Also warum sollte man nicht global denken?

00:13:06: Das ist aber eine ganz andere Geschichte als auch Souveränität oder Eigenständigkeit eigenständig leben zu können.

00:13:15: Thomas, vielleicht kannst du uns auch noch mal so ein bisschen spezieller erzählen warum diese digitale Souveränität ausgerechnet für Systemintegratoren jetzt vor dem Hintergrund der Geschichte der Gründer von der Panda kommt.

00:13:31: Warum ist das für die Systemintegratoren auch so entscheidend das zu erreichen?

00:13:37: Naja ich würde im Klick ganz dick weitergeben Ein Stück weit sind wir Erfüllungsgehilfe der Wünsche unserer Kunden.

00:13:44: Also ich glaube, da steht der Kunde noch stärker am Vordergrund als wir letztendlich schon mal beide die gleichen Interessen dass mehr selbstbestehende rechtssicher sind hoffnungsvollerweise auch herstellerunabhängig all diese wünsche schweben ja irgendwie mitten dieser Souveränitätsdiskussion.

00:14:01: und gerade wenn man dann das auf die IT und sprich auf die digitale Souveräntität bringt Dann geht es um Datenhoheit, es geht um technologische Kompetenzen.

00:14:11: All das was wir überhaupt selbst in der Lage sind zu designen, zu bauen und zu betreiben Software, Plattformunabhängigkeiten all diese Dinge spielen dort eine Rolle als Wunsch-Szenario der Kunden sicherlich aber auch unser eigenes Wunsch-Scenario.

00:14:26: dann kommt die Rechtslage noch mit dazu die sicherlich dann auch ihr eigenes Spiel dann da mit hinein bringt.

00:14:34: Die Gründerzeit gab es damals keine Souveränitätsdiskussion, sondern da war eher dann die Diskussion Adaptionen.

00:14:40: Also sprich das was der Markt uns gibt dass für Deutschland zu adaptieren oder mit dem deutschen Markeverständnis das dann auch umzusetzen oder die Kundenwünsche, die lokalen Kundewünche so umzusetzten mit vielleicht auch eigenen Entwicklungen die wir ja später gemacht haben mit eigenen Produkten hinzubringen, dass der Kundewunsch für diesen lokalen Deutschen oder zum Teil europäischen Markt dann noch passt mit den Produkten, Technologieprodukten aus dem Ausland.

00:15:09: Aber all diese Wünsche wie Sie jetzt eben gesagt haben, speziell aus dem IT-Umpfeld, Datenrohrheit, technologische Kompetenz, Software, Plattform und Abhängigkeit, all solche Dinge soweit sind mehr in Deutschland oder in Europa bei Weitem nicht.

00:15:24: also das ist für mich es dann eher Diese digitale Souveränität steht sicherlich in vielen Fällen als heeres Ziel, aber für meine Begriffe ist es heute eher ein cleveres Manager von Abhängigkeiten um an dieses Ziel überhaupt heranzukommen.

00:15:39: Franz, ihr seid ja in Österreich der fünftgrößte Anbieter und seit zwei Tausend Fünfzehn am Markt.

00:15:45: Die Wirtschaftswoche betitelte euren Markteintritt nach Deutschland als Frontalangriff.

00:15:51: Warum hat die WirtschaftsWoche das denn so beschrieben?

00:15:54: Also

00:15:54: wir haben jetzt gar keinen Einfluss auf die Brötchenwalter-Wirtschaftswochen.

00:15:59: Wir haben aber nichts mit Frontalangriff zu tun, sondern unser Ziel ist, dass wir zufriedene Kunden haben.

00:16:05: Dass die Kunde was zur Spusu wechseln langfristig bei Spusu bleiben und es geht jetzt gar nicht so sehr um ein schnelles, also mit Frontallangriffs würde ich ein sehr schnelles Kundenwachstum in Verbindung bringen.

00:16:20: das ist noch unser Ziel.

00:16:21: uns ist eigentlich ziemlich.

00:16:24: Wir sind ziemlich unabhängig davon, wie schnell wir wachsen.

00:16:27: Für uns ist viel wichtiger, dass die Kunden, die was wir gewinnen und von uns überzeugt sind, sich wohlfüllen – einfach menschlich wäre bei Spuso, dass sie es weiter erzählen und so eine sehr stabile Kundenbeziehung aufbauen können.

00:16:45: Das ist unser Ziel!

00:16:47: Also ihr möcht zusammen wiederholen, unser Ziel ist nicht ein sehr schnelles Wachstum.

00:16:51: Unser Ziel ist es die Kunden, die was wir haben, die sollen sich wohlfüllen.

00:16:55: Und früher!

00:16:56: Früher, bevor wir angefangen haben mit Bitucie und Konsumentenmarkt.

00:17:00: zu unserem Businesskunden habe ich immer gesagt Wir haben eigentlich gar nicht viele Vertriebsleute, die sich um neue Businesskunde kümmern.

00:17:07: Bei uns ist es eher so wenn ein Businesskund uns findet dann verlässt er uns nie mehr wider.

00:17:12: Dienstleistungswüste Deutschland.

00:17:14: Es könnte ja auch damit gemeint gewesen sein, dass ihr eben genau einen anderen Dienstleistungskedanken habt für den deutschen Markt als viele andere?

00:17:24: Ja also da kann ich mehr damit anfangen!

00:17:27: Wir haben in durchschnittlich zehn Sekunden das Telefon ab wenn der Spusekunde uns anruft und wir beantworten WhatsApp in durchsschnittlich zwei Minuten und E-Mails in Und ich finde, es gehört einfach zu menschlichen Kultur dazu.

00:17:41: Dass man den anderen nicht warten lässt – das ist eigentlich das erste Ziel, das wir haben!

00:17:46: Was die Ernte dieses Vorsatzes ist, dass wir in duoschendlich zehn Sekunden abheben, die Kunden sind alle total überrascht und voller Freude und können sich gar nicht glauben, dass sie auch schon mit einem Spursamitarbeiter reden.

00:17:59: Das fördert nur durch die ganze Geschäftsbeziehung mit unseren Konsumenten, mit unserem Kunden.

00:18:04: die wollten wahrscheinlich sich zwischendurch noch einen Kaffee holen.

00:18:07: Thomas, brauchen wir denn in Deutschland mehr Frontalangriffe um aufzuwachen?

00:18:11: Ich habe es ja gerade angesprochen.

00:18:12: Die Dienstleistungswüste, die wir hier haben aber vielleicht auch zu unserem Thema nochmal zurückzukommen.

00:18:17: du sagst ja auch digitale Souveränität ist ja auch eine These von dir kontrollierte Abhängigkeit.

00:18:23: Vielleicht kannst uns das mal so ein bisschen erläutern und dann auch das Wort Frontal Angriff da nochmal irgendwie rein flechten wenn's dir möglich ist.

00:18:31: Gut!

00:18:31: Frontal-Angriff würde ihr bedeuten Bleiben wir bei der digitalen Souveränität als Beispiel.

00:18:36: Wir machen zukünftig komplett alles selbst, das ist die Ansage und ich glaube dass dieser Frontalangriff ein heeres Ziel ist was aber heute eher Utopie ist.

00:18:45: nach meinem Dafürhalten deswegen auch diese These kontrolliertes Managen von Abhängigkeiten die uns er dann zur digitalen Sovereinheit führt als jetzt der Wunsch zu äußern eigentlich die Utopia in den Vordergrund zu stellen.

00:19:00: Unrealistische Ziel ist, dass wir alles zukünftig nur noch selbst machen.

00:19:04: Die Realität sieht einfach so aus... Wenn man in das IT-Umfeld hineinschaut, dass wir in Deutschland oder Europa überhaupt nicht mehr Lage sind, alles komplett selbst zu tun.

00:19:13: Das ist dann die Frage der Sichtweise – wo schneide ich?

00:19:15: Und für mich ist es Managing von Abhängigkeiten und ich habe eine gewisse Wahlfreiheit.

00:19:21: Wir müssen anders mit bestimmten Blackbox Themen umgehen im Sinophon, im Chip, im Security Umfeld, in der Vernetzung, in den Netzdesigns, in Architekturen um das auch besser händeln zu können, managen können die Abhängigkeit besser an den Griff zu kriegen.

00:19:36: Noch mal auf diesen Frontalangriff zurückzukommen.

00:19:39: ja wir müssen und es ist ein Denkanstoß wieder mehr eigenständiger denken als Unternehmen, als Land, als Europäische Union.

00:19:47: aber wir dürfen uns nicht verblenden lassen dass die Realität heute nicht so ist wie sie ist sondern wir müssen schauen wie gehen mit diesen Abhängigkeiten um da ein Weg zu bestreiten, das kontrollierbarer zu machen was uns dann aus dem Ausland an Technologieplattformen, an Chipsets und Möglichkeiten gegeben wird die wir nutzen müssen um halt andere Layer, anderes Decks, andere Lösungsformen darauf aufzusetzen.

00:20:14: Franz, was denkst du dazu?

00:20:16: Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit Secure, mit digitaler Sicherheit.

00:20:22: In den verschiedensten Bereichen beschäftigen wir uns mit Grundlagenforschung.

00:20:27: Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir alles auch in Europa machen können.

00:20:32: Wir müssen es nur wieder zurückholen.

00:20:34: Leider Gottes haben wir aus Faulheit die letzten Jahrzehnte viel aus der Hand gegeben können.

00:20:41: Das noch auch.

00:20:41: dafür haben alle Malle da in Europa – ganz sicher!

00:20:45: Und ich sehe jetzt das große Ziel von Europa, dass man da wieder eigenständiger wäre und alle diese Sachen auch selbst machen.

00:20:53: Der frühere riesengroße Vorteil, dass die Lohnkosten weit weg von uns viel günstiger waren, der schwindet dahin.

00:21:02: also dieser Vorteil das man aber auch anders viel günster produzieren kann.

00:21:06: Er wird immer geringer und geringerer und daher wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir das alles wieder selbst machen, wieder höher und höher.

00:21:12: Ich glaube, dass mal zu spät dran sind.

00:21:14: Wir sollten eigentlich da viel mehr Energie da hineinsetzen, dass wir die Sachen selbst produzieren und das auch selbst weiterentwickeln.

00:21:22: Und speziell in der heutigen Zeit mit KI kann man sich so schnell das Wissen aufbauen – das ist ja unvorstellbar!

00:21:30: Wir haben das komplette Chorssystem von Mobilfunk selbst entwickelt in wenigen Jahren.

00:21:36: Huawei hat jahrzehntelang dafür gebraucht.

00:21:40: Die Technologie, was uns heute in der Software-Entwicklung zur Verfügung stellt, macht uns extrem schnell Und das ist auch die Grundlage dafür, es schnell wieder zurückholen zu können.

00:21:49: Das müssen wir machen!

00:21:50: Wir müssen anfangen und starten los.

00:21:53: Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass das alles möglich ist.

00:21:56: Aber ist dafür nicht auch ein breiteres Wissen nötig?

00:21:59: Also ich kann nur sagen, dass wir im Mobilfunk-Kooperbereich wahrscheinlich das beste Wissen von Europa haben.

00:22:07: Die anderen holen sich noch aus China, aus verschiedensten Anbietern und setzen sich diese Leute ins Haus.

00:22:15: Das haben wir alles nicht!

00:22:16: Wir haben es alle selbst entwickelt.

00:22:18: Wir können das in wenigen Jahren davon überzeugt, dass es kein Thema gibt, das man ja selbst erledigen könnte.

00:22:27: Ich habe vor drei Jahren angefangen E-Bike selbst zu bauen.

00:22:31: Das machen wir, das können wir.

00:22:33: Wir haben bei Null gestartet und heute sind wir der beste.

00:22:36: Wir haben die beste Qualität im E-Bike Produktionssektor, und bieten auch das höchste Service zu den Kunden an!

00:22:42: Wir haben mit Wein begonnen, also haben wir einen eigenen Weinbau mit Bioqualität.

00:22:47: Auch das haben wir innerhalb von einem Jahr, von Null auf hundert Prozent gebracht.

00:22:52: Wir haben mit unseren allerersten Wein den Global Wine Master in London gewonnen.

00:22:56: Das ist eine ganz hohe Qualitätshausszeichnung und es war unser erster Wein, den wir selbst gemacht haben.

00:23:00: Also man kann heutzutage sich extrem schnell Wissen aneignen.

00:23:05: Und das müssen wir tun!

00:23:05: Wir müssen anfangen damit.

00:23:06: Wir müssen dran glauben.

00:23:07: Also da bin ich bei dir... Ich glaube nicht dass das ein Wissensthema ist.

00:23:11: Wenn man heute schaut, ich glaub mir sind nach wie vor im Land der Denker, die Dichter kommen noch dazu.

00:23:18: Wir haben die höchste Startuprate seit Jahren speziell jetzt in den deutschen Markt betrachtet.

00:23:23: Ich glaube das hängt dann eher an der Vermarktungsstrategie Investitionsbereitschaft.

00:23:30: An den Eckpunkten hängt es dann eher am kommerziellen Aspekt Die Dinge dann auch vermarktbar zu machen und wirklich dann in die große Produktions thematik einzusteigen Vermarktung einzusteigern usw.

00:23:40: Ich glaube nicht dass es am Wissen liegt.

00:23:41: also da sind wir einer Meinung.

00:23:44: Das andere ist, wie lang braucht es um vor Taiwan in der Chip-Produktion zu kommen?

00:23:51: Also nicht nur gleich zu ziehen.

00:23:53: Das bringt uns dann auch relativ wenig, sondern davor zu kommen mit neuen Ideen und neuen Produkten mit einem anderen cleverer Ansatz vor Taiwan oder die US-Industrie halt zu kommen.

00:24:05: Und da glaube ich brauchen wir viel Zeit, um das aufzuholen.

00:24:09: Und es wird nicht ein bisschen liegen, das glaube ich nicht.

00:24:11: Sondern eher an der Bereitschaft zu investieren diesen Markt dann noch für sich so zu erobern, dass das auch dann erfolgreich wird.

00:24:20: Aber wie schafft man es wenn bestimmte Hardware von ausländischen Partner und Herstellern in den Netzwerken schon vorhanden sind die alle auszutauschen?

00:24:32: Da habe ich ja eine ganz klare Meinung dazu.

00:24:35: Entschuldigung Thomas war mir da jetzt ein bissel im Vordergrund drin Das Datenwachstum, das so herumschwirrt.

00:24:42: Das verdoppelt sich alle drei Jahre aktuell.

00:24:48: In sechs Jahren haben wir die vierfache Menge an Daten, die man in allen Netzwerken managen müssen.

00:24:57: Es passiert sowieso ein laufender, permanenter Aufbau-Weiterbau.

00:25:03: Wir brauchen höhere Performance permanent.

00:25:06: Also die Systeme müssen sowieso immer wieder und immer wieder ausgedauscht werden, das heißt es ist eigentlich ein leichtes diese Errasch gegen eigenständige Einheimische Systeme auszutauschen.

00:25:16: Es ist also ein Zyklus eher von Jahren nicht von Jahrzehnten ums Masse raus zu drücken?

00:25:20: Genau richtig Thomas!

00:25:21: Das sehe ich auch so.

00:25:22: ja Regulatorik und Recht.

00:25:25: Die Frage geht jetzt an euch beide, Thomas und Franz.

00:25:29: Machen diese beiden Aspekte die Umsetzung eigentlich unendlich komplexer?

00:25:33: Es ist ein sehr komplexes Thema, eine Regulierung.

00:25:37: Zum einen braucht man es unbedingt zum anderen muss es aber gut aus hier sein.

00:25:41: also das zu managen ist eine schwierige Aufgabe.

00:25:48: da habe ich noch keine richtige Entgültigen Entgültige Aussage parat.

00:25:53: Zum einen braucht man es unbedingt, man braucht Regulierung zum anderen muss aber genau richtig eingesetzt sein und das ist ein sehr schwieriges Abwägen.

00:26:00: Ja, das ist auch wieder so.

00:26:02: die Balance zwischen Virokratie-Monster rechtliche Thematiken, die da reinkommen, Kosteninnovationsbremsen auf der einen Seite, die andere Seite ist halt.

00:26:12: wenn ich Klarheit habe im Standard dann hab' ich auch Klarheit in der Investitionssicherheit.

00:26:17: Ich glaube auch ein Stück weit, wenn die Abhängigkeit von großen Monopolisten immer noch billiger ist und einfacher ist als die Souveränität, wird halt immer diese Bequemlichkeit und der günstige halt gewinnen.

00:26:29: Und ich glaube schon auch die Diskussion, die in den letzten Wochen hier war mit selbst die Amerikaner fangen ja darüber an nachzudenken, Dinge einzuschränken, Gerichtsverfahren gegen Meter und all solche Dingen.

00:26:42: Ich glaube dort kann dann auch die Regulaturen wieder helfen Freiheiten zu schaffen für lokal unternehmen und wie eben gesagt eine gewisse Investitionssicherheit zu bieten.

00:26:54: Auf der anderen Seite Bürokratie Monster, Aufwand.

00:26:58: also ich hänge irgendwo zwischen dem guten Weg letztendlich den erfolgreicheren Weg zu finden Und ich glaube, sich nur hinter der Bürokratie zu verstecken.

00:27:08: Worum irgendetwas durchgeht ist dann auch zweit.

00:27:10: Ihr bewerbt ja in der Öffentlichkeit eher eure Tarife und Services die es beim Wechsel geben kann aber eben nicht dass die Kunden einfach sicher sein können das sind nicht abgehört werden.

00:27:21: so würde ich das jetzt einfach mal sagen.

00:27:23: geht das für den Endkunden im täglichen Leben eigentlich unter?

00:27:27: Ist das für ihn irrelevant?

00:27:29: was würdest du da sagen?

00:27:30: Ich glaube dass sich der Konsument im Normalfall gar keine Gedanken darüber macht und meiner Meinung nach werden auch viele damit überfordert, wenn sie sich um alle Details auf der Welt Gedanken machen müssten.

00:27:46: Und wie wir das jetzt machen?

00:27:49: Wir zeigen dem Kunden dass er sich auf uns verlassen kann!

00:27:52: Wir erheben das Telefon schnell ab bei uns anruft.

00:27:55: Wir beantworten seine Fragen auf menschlicher Augenhöhe.

00:27:59: Wir verrechnen niemals zu viel und ich glaube so können wir extremes Vertrauen schaffen.

00:28:04: Und der Grunde kann sich sicher sein, dass das alles in unserer Hand liegt und dass da nichts abgehört werden kann weil es wäre ja komplett gegen unsere Firmenkultur- und Firmensstrategie.

00:28:17: Ich vergleiche das dann immer mit Begriffe wie zum Beispiel Bio ist sehr wichtig.

00:28:22: Ich sehe das als extrem wichtig an aber mir können jetzt nicht jeden Konsumenten erklären was das bedeutet.

00:28:28: Aber wir sollten darauf achten, dass wir möglichst viel Bio machen.

00:28:34: Wir können aber nicht jeden Menschen damit beschäftigen was jetzt bio-genau heißt und um das man da alles bemühen muss.

00:28:41: Und genauso ist da auch Datensicherheit oder Abhörsicherheit.

00:28:46: Wir müssen den Menschen vertrauen zeigen also sich in jeder Situation auf uns verlassen kann und müssen im Hintergrund für all diese notwendigen Vorkehrungen sorgen Zertifizierungen vorliegen und so weiter.

00:28:57: Aber das können wir nicht jedem Konsumenten zeigen, was fängt der Konsument damit an?

00:29:01: Also wir kommen wieder zu unseren alten Tugenden zurück Vertrauen und Verlässlichkeit.

00:29:06: im Grunde genommen ist es doch oder?

00:29:08: Ganz definitiv ganz definitiv Vertrauen auch Verläslichkeit Das ist das Wichtigste.

00:29:12: Einfachmenschluft wäre Der Kunde muss sich verlassen können, der Kunde soll sich wohlfühlen, der kunde soll ein gutes Gefühl haben.

00:29:19: Auch hier ist welcher Situationen, die beim Kunden vorfinden und wie man die verbessern können im Rahmen von Security in den Rahmen von Netzkonzepten usw.

00:29:27: Und da wird es halt immer wichtiger Steuerungsdaten von Lutzungstaten zu trennen als solche Dinge dass das halt vielleicht Nutzungsdaten gar nicht über eine Cloud Platform irgendwo hingehen, sondern nur die Steuerungsdate, die dann weniger relevant sind.

00:29:41: Wenn es um Abhörsicherheit geht, sondern die Nutzungstaten komplett verschlüsselt und autark davon halt nicht in der Cloud Platform laufen, sondern über gesicherte Netzwerke von A nach B übertragen werden.

00:29:53: Das sind dann die Lösungskonzepte, die dort hineinkommen, um genau das zu gewährleisten.

00:29:56: Also dass man wirklich Sicherheit gewährleistet, Sofern sie heute in Beize dann auch machbar ist, dann auch wirklich umsetzt und ähnlich wie wir bei uns Internet natürlich auch noch vor.

00:30:08: BSI Grundschutz, sieben, zwanzig Null und eins zertifiziert all solche Dinge die... Vielleicht für viele selbstverständlich sind.

00:30:16: Für andere gar nicht um Fokus stehen, aber die für uns ein unheimlicher Sicherheitstreiber sind auch für die eigene Sicherheit und daraus auch Sicherheit für unsere Kunden im Rahmen von Managed Service, die wir dort erbringen wo mehr mit vierundzwanzigmal sieben Locke unterwegs sind als solche Dinge.

00:30:30: also ich glaube das ist mir gefordert auf zwei Seiten haben wir das wirklich hoch professionell Absolut, irgendwie geht es sicher selbst zu agieren aber auch diese Sicherheit zu unseren Kunden transportieren in diesen Netzen die wir dann halt planen und umsetzen und betreiben.

00:30:45: Mit diesem Blickwinkel dann der absolut Verlässlichkeit.

00:30:49: Franz, hattest du damit gerechnet oder habt ihr damit gerechnet dass ihr so ein Erfolg haben

00:30:53: würdet?

00:30:53: Überhaupt nicht, gar nicht!

00:30:55: Es war damals die Challenge ob wir das als technisches Unternehmen schaffen so einen Mobilfunk-Core zu entwickeln aufzubauen und zu betreiben.

00:31:05: Irgendwann haben dann alle diesen Funken aufgenommen und das hat jeder als Challenge angesehen.

00:31:10: Wir haben begonnen, wir haben das Ziel fragen gehabt und haben es geschafft ob bei diesem total übersättigten Mobilfunkmarkt wir dann jemals viele Kunden haben werden.

00:31:20: Und das haben wir uns gar nicht so groß Gedanken gemacht, sondern unser Fokus war die Kunden, die was zu uns kommen.

00:31:25: Dass sich die absolut wohlfüllen.

00:31:27: Das ist unsere Hauptanliegen und darum haben auch nie ein nächstes Call Center beschäftigt, sondern wie immer gesagt, wir nennen es gar nicht Call Center, sondern Service Team.

00:31:36: Und jeder der etwas das Telefon abhebt, den E-Mail beantwortet oder WhatsApp beantworten, ist unser Angestellter.

00:31:42: Und das haben wir uns Gedanken gemacht.

00:31:44: Es waren mehr kulturelle Gedanken als wirtschaftliche Gedanken, wirtschaftlich haben man schon soweit abgesichert dass wir uns alles hundertprozentig leisten können.

00:31:53: also es war immer eine finanzielle hundert prozentige Stabilität aber es war nie der Gedanke.

00:32:00: jetzt Und heute haben wir über eine Million Mobilfunkkunden in insgesamt fünf Länder verteilt.

00:32:08: Wir verdoppeln ja auch alle drei Jahre circa den Kunden, wahrscheinlich haben wir in drei Jahren zwei Millionen Mobilfunktkunden.

00:32:14: Wahrscheinlich!

00:32:15: Es ist keine Notwendigkeit.

00:32:17: Also wir wachsen einfach mit unseren Kunden mit und unsere Mitarbeiter sollen sich wohlfüllen, unsere Mitarbeiterinnen sollen sich gutfühlen und alle unsere Kunden sollen sich wellfühlt.

00:32:26: Und das bei einer finanziellen totalen Stabilität.

00:32:30: Wenn man in einen neuen Markt eintritt, ist der deutsche Markt da besonders schwierig und kompliziert?

00:32:35: Jedes Land ist anders.

00:32:37: Jedes land hat seine eigene Kultur Und auch in Deutschland ist es so dass wir dort mit einer neuen Aufgabe konfrontiert sind.

00:32:48: Die Deutschen erwarten sich extrem hohe Zuverlässigkeit.

00:32:52: Prinzipisch spielen unsere Markenwerte einfach.

00:32:55: menschlich fährt das sehr unzehrende Karten.

00:32:59: Der Erfolg ist höher als wir uns denn erwartet haben.

00:33:02: Es fällt mir jetzt schwer, das so klar zu beantworten weil unser Territory ist hauptsächlich Deutschland.

00:33:07: Wir haben Kunden mit Auslandstandorden ja aber letztendlich machen wir fast hundert Prozent des Geschäfts hier in Deutschland mit deutschen Kunden Ob sie jetzt spezieller sind wie in Österreich oder in der Schweiz oder wo auch immer.

00:33:23: Das ist jetzt schwierig für mich zu beantwarten.

00:33:25: ich glaube schon dass die Anforderungen an sich Der Kunden hier in Deutschland schon relativ hoch sind.

00:33:30: Es ist sehr arm, aber gerade wenn man jetzt die Providerwelt hineinschaut, ich glaube wir haben über dreieinhalbzig verschiedene alternative Providere in Deutschland und da kommt die Vodafone, Telekom noch dazu, die Auto noch im Mobilfunk umfeldt.

00:33:43: Also es gibt auch eine große Auswahlmöglichkeit für Kunden, sei es Privatkunde oder Geschäftskunde auf Plattformen, Internetanschlüsse und Mobilfunkthemen zu gehen.

00:33:54: Und ich glaube dann wird's dann schon auch schwierig sich zu differenzieren.

00:33:58: Wenn man das clever macht, spielt Preis nicht nur die Rolle sondern auch die Qualität hinten dran.

00:34:03: Dann hat man, glaube ich hier auch schon eine gute Chance.

00:34:05: Gerade in dem Markt, wenn man jetzt im Breitbandumfelder hineinschaut, dass sich über die nächsten... Der ist sich schon stark am konsolidieren und der wird sich noch wesentlich stärker konsolidieren.

00:34:15: Und wenn man dann eine Finanzstabilität mitbringt, mit einer hohen Qualität, dann hat man eine sehr, sehr gute Chance, sich durchzusetzen im deutschen Markt.

00:34:22: Das war doch ein wunderbares Schlusswort, Franz-Pichler Thomas Klein.

00:34:26: Ich bedanke mich ganz herzlich für diese vierzig Minuten und Franz ich wünsche euch wirklich viel Erfolg beim Eintritt in den deutschen Markt!

00:34:34: Und Thomas, dir wünsch' ich jetzt auch noch einen schönen Nachmittag.

00:34:37: das wünsche ich dir natürlich auch

00:34:39: Frank!

00:34:39: Vielen Dank auch von meiner Seite!

00:34:41: Ja, dankeschön!

00:34:47: Dann hinterlassen Sie gerne eine positive Notiz überall da, wo es Podcasts gibt.

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